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DDR-Witze

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Der Stein der Weisen Italienische Germanisten zerbrachen sich den Kopf, wie man die jungen dramatischen Talente ihres Landes fördern könnte. Sie dachten an Schulen, dramatische Werkstätten, Universitätskurse, dramaturgische Beratungen und Gemeinschaftsküchen. Sie fragten Herrn B. um seinen Rat, und er antwortete: Geben Sie ihnen Geld.

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Alarm In der Emigration schrieb Herr B. eine Szenenfolge über die Zustände im Deutschland des österreichischen Kunstmalers. Darin gab es eine Szene, in der die Frau eines Arztes nach langer Ehe erfahren muss, dass ihr Mann sie verlassen will, weil ihre Blutzusammensetzung den Machthabern nicht gefällt. Als Herr B. erfuhr, dass der Literaturwissenschaftler Georg L. diese Szene lobte, weil sie direkt aus dem Leben gegriffen sei, fragte Herr B. verzweifelt einen Freund: Was habe ich nur falsch gemacht?

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Staatslehre Im dänischen Exil unterhielt sich Herr B. mit seinem Freund Walter B. über neue Theorien des Literaturwissenschaftlers Georg L. Es ging um den Expressionismus und beide lehnten die Ansichten von Georg L. erbittert ab. Mit solchen Leuten ist eben kein Staat zu machen, sagte Walter B. Doch, widersprach Herr B. Eben nur ein Staat, aber kein Gemeinwesen.

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Warum musste in den Metzgereien der DDR immer mindestens eine Wurst liegen? Weil sich sonst die Leute angestellt und Kacheln gekauft hätten...

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Damals in der DDR: Auch in diesem Jahr findet wieder das Festival des politischen Witzes statt. Erster Preis: Zehn Jahre Winterurlaub in Sibirien...

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Er: "Du Schatz, ich les hier grade: 'Die DDR gehört zu den zehn führenden Industrie-Nationen der Welt.', ich glaub', das schreibe ich mal unserem Onkel Herbert in Düsseldorf." Sie: "Klar, mach das... und wenn Du grade dabei bist - er soll zu Ostern ein paar Rollen Klopapier mitschicken..."

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Ein DDR-Inlandsflug wird nach Köln-Bonn entführt. Das Flugzeug steht von der GSG 9 bewacht auf dem Rollfeld. Das ZK berät seit zwei Stunden, wie verfahren werden soll. Einer schlägt endlich vor, den Kidnapper zu fragen, welche Forderungen er stellt. Der Kidnapper, ein Familienvater von zwei Kindern stellt drei Forderungen:

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1.Er möchte endlich seinen Trabant ausgeliefert haben, für den er schon 14 Jahre angemeldet ist. 2.Er möchte eine Drei-Zimmer-Wohnung für seine Familie. 3.Er möchte dieses Jahr einen Ferienplatz an der Ostsee.

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Der Unterhändler teilt dem ZK die Wünsche mit. Man berät wieder mehrere Stunden, ob man den Forderungen nachgeben soll. Mielke warnt, dass das Schule machen könnte, also besser nicht nachgeben. Irgendjemand meint, man solle zunächst noch in Erfahrung bringen, womit der Kidnapper droht, wenn man nicht auf seine Forderungen eingeht. Der Unterhändler wird wieder zum Flughafen Köln-Bonn geschickt. Die Antwort des Kidnappers lautet: "Dann lasse ich stündlich zwei Geiseln frei..."

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Was ist dort, wo ein Genosse ist? Ein Weg. Was ist dort, wo zwei Genossen sind? Eine Straße. Was ist dort, wo alle Genossen sind? Der Intershop...

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Warum war das Klopapier in der DDR so rauh? Damit auch der letzte Arsch rot wurde...

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Honecker reist von einem Staatsbesuch aus der Sowjetunion ab. Nach dem Abflug schaut Tschernenkow noch lange dem Flugzeug nach. Da tippt ihm ein Begleiter auf die Schulter und sagt: "Genosse Tschernenkow, jetzt ist er doch weg. Darauf Tschernenkow: "Er ist ja ein Arsch, aber küssen kann er..." Ein hoher Parteifunktionär besucht eine LPG. Der LPG-Vorsitzende - treuer Sozialist - verkündet voller Stolz: "Genosse Parteisekretär! Seit zwanzig Jahren bauen wir nun schon Weizen in unserer LPG an und es kam noch nie vor, dass wir Mehltau hatten!" Darauf der Parteifunktionär: "Genosse! Ich lobe mir deinen Einsatz für die sozialistische Landwirtschaft! Natürlich bin ich mir bewusst, dass es auch in unserem Staat hie und da Engpässe bei der Versorgung gibt, aber ich werde mich persönlich darum kümmern, dass Ihr in Zukunft welchen bekommt..."

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Parteiversammlung in Ost-Berlin. Vorne auf der Rednertribüne: "Laber schwadronier laber ... Fünfjahresplan ... Rhabarberquark ... Werktätige Massen ... blafasel ... Klassenkampf ... " Im Saal: ...schnarch... Eine halbe Stunde später, der Redner blafaselt immer noch, kommt ein Saalordner mit 'nem Zettel in der Hand zum Rednerpult und reicht es dem Redner. Der liest, an die Massen gewandt: "Jenossinnen und Jenossen, die Ruß'n sinn' uffm Mars jelandet." ...Stille... Dann, von ganz hinten, eine Stimme: "Alle?" Ein treues SED-Parteimitglied kehrt von einer Dienstreise aus der Bundesrepublik zurück. Sein Vorsitzender: "Na Genosse, haben Sie den faulenden und sterbenden Kapitalismus gesehen?" "Ja." "Und was halten Sie davon?" Mit verklärtem Gesichtsausdruck: "Schöner Tod..."

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Ein Ossi und ein Wessi sterben und kommen in die Hölle. Als Strafe müssen sie dort morgens, mittags und abends eine Dose Scheiße essen. Der Teufel gibt ihnen aber die Möglichkeit, zwischen Ost- und Westhölle zu wählen. Der Wessi wählt natürlich die Westhölle, der Ossi entscheidet sich doch lieber für die Osthölle. Nach einer Woche treffen sich die beiden wieder. Fragt der Ossi den Wessi: "Na wie geht's?" "Beschissen, jeden Tag bekomme ich pünktlich meine drei Dosen Scheiße und wie geht es Dir?" Antwortet der Ossi: " Mir geht es gut, ich habe bisher nur zweimal Scheiße essen müssen - sind Dosen da, haben die keine Scheiße; haben die Scheiße, sind aber keine Dosen da..."

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Witze über die Polen

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Warum haben alle polnischen Männer Schnurrbart? Sie wollen alle Ihren Müttern ähnlich sein.

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Wenn ein Mitglied der Kommunistischen Partei in Polen, ein Mitglied für die Partei wirbt, bekommt es eine Prämie. Wirbt es zwei Mitglieder für die Partei, wird ihm der Parteibetrag erlassen. Wirbt es drei, darf es aus der Partei austreten. Und wenn es vier Mitglieder für die Partei wirbt, wird ihm bescheinigt, niemals Mitglied der Kommunistischen Partei gewesen zu sein.

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Wie ist der Wechselkurs von Zloti, Pfund und Dollar? Ein Dollar ist gleich ein Pfund Zloti.

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So wie wir heute arbeiten, werden die Polen morgen Leben.

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