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Ossi- & Wessi-Witze

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Fragt ein Belgier: "Warum haben die sowjetischen Truppen beim Volksaufstand am 17. Juni 1953 interveniert und auf die streikenden Arbeiter geschossen?" Antwortet ein DDR-Bürger: "Weil wir uns in unsere eigenen Angelegenheiten eingemischt haben..."

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Ein Schüler wurde verhaftet; er hatte "die Soldaten des Warschauer Pakts" ohne "t" geschrieben.

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Ein Ungar, ein Russe und ein DDR-Bürger fahren im Zug und streiten sich, welchem Land mehr Wohlstand herrsche. Der Ungar holt eine Salami aus der Tasche, beißt hinein und wirft den Rest zum Fenster hinaus. Auf erstauntes Fragen der anderen erklärt er:"Wir haben so viel davon, die können wir gar nicht alle essen!" Daraufhin holt der Russe eine Flasche Wodka, nimmt einen Schluck,wirft die Flasche zum Fenster raus und sagt: "Wir haben so viel davon, dass das Zeug im Regal steht." Als der Zug durch einen Tunnel gefahren ist, fragt der Ungar den DDR-Bürger erstaunt, wo der Russe geblieben sei. Mein der: "Wir haben so viele davon..."

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"Sind die Sowjets eigentlich unsere Freunde oder unsere Brüder?" "Sie müssen unserer Brüder sein. Freunde kann man sich aussuchen."

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SED-Schulungskurs. "Unsere sowjetischen Freunde fliegen schon zum Mond!" ruft frenetisch ein Funktionär. Fragt eine Stimme im Hintergrund: "Alle?"

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Ein Mann sieht im Winter zwei Jungen mit einem Rodelschlitten: "Was macht ihr?" "Wir spielen deutsch-sowjetische Freundschaft." "Wie geht das denn?" "Ganz einfach:Er schiebt mich den Berg hoch,und ich fahre hinunter."

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Dieser Witz spielt in der DDR so um 87 rum: Auf der Autobahn wird ein Auto von Polizisten angehalten. "Herzlichen Glückwunsch, Sie sind der 10.000ste Benutzer dieser Autobahn, und haben soeben 1000 Mark gewonnen...was machen Sie jetzt damit?" "Tja",sagt der Mann am Steuer,"Ich werde damit erstmal meinen Führerschein machen..." - "Glauben Sie Ihm kein Wort",sagt die Frau neben Ihm,"er ist völlig besoffen!" Schreit die schwerhörige Oma auf dem Rücksitz:"Wusste ichs doch, dass wir mit dem geklauten Auto nicht weit kommen.." In diesem Moment kommt eine Stimme aus dem Kofferraum "Sind wir schon im Westen?!?"

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"Sie behaupten, von einem Sowjetsoldaten überfallen worden zu sein? Ist das auch wahr?" fragt der Richter "Jawohl, hier sind fünf Zeugen, die es gesehen haben..." "Na und?" sagt der Richter, "ich kann Ihnen Millionen nennen, die den Vorfall nicht gesehen haben!"

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"Die UdSSR", prahlt ein sowjetischer Offizier, "ist so groß, dass man von der West- zur Ostgrenze 14 Tage mit der Eisenbahn benötigt!" "Ja, ja", seufzt da der DDR'ler verständnisvoll, "diese ewigen Kontrollen..."

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Was ist Misstrauen? Wenn ein DDR-Grenzer an der Grenze zu Polen die aus der Sowjetunion kommenden Erdölleitungen anbohrt, um nachzuschauen, in welche Richtung das Öl fließt

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Gorbatschow will sich mit dem rotchinesischen Bruder-Feind aussöhnen. Als Geste der Verständigung bietet er Deng Xiaoping die Erfüllung dreier Wünsche an. Auf dessen Forderung nach 10.000 Fahrrädern willigt er sofort ein, ebenfalls auf seinen weiteren Wunsch nach 100.000 Transistorradios. Schließlich verlangt Deng 1.000.000 Tonnen Reis. Gorbatschow stutzt, überlegt eine Weile und schüttelt dann den Kopf: "Unmöglich, Genosse Deng. Reis wächst nicht in der DDR."

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Die DDR ist eine ausgesprochene Gebirgsrepublik. Sie besteht nur aus Engpässen...

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Die typischen Merkmale der DDR-Wirtschaft? Wachstums-Schwierigkeiten und wachsende Schwierigkeiten

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Zwei Zwillinge im geteilten Deutschland kaufen ein. Woran erkennt man den Unterschied? Der in der BRD sagt: "Ich hätte gern..." Der in der DDR fragt: "Haben Sie vielleicht?"

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"Die sowjetischen Fischkonserven, die ich gestern bei Ihnen kaufte, sind ungenießbar!" beschwert sich eine Hausfrau in einem Kaufhaus. "Ich kann Ihnen nur versichern, dass sie direkt aus der UdSSR importiert wurden", entgegnet der Verkäufer. "Importiert?!" schimpft die Hausfrau. "Sie meinen wohl deportiert?!"

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Schneewittchen liegt im Glassarg. Weder den Zwergen noch einem singenden Vogel gelingt es, sie zu wecken. Als aber ein Prinz ihr einige Worte ins Ohr flüstert, springt die Schlafende sofort auf. Was waren das für Worte? "Im nächsten Kaufhaus gibt es Orangen..."

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Das übliche Schlangestehen; man schimpft auf die Ernährungslage. "Aber jetzt soll mehr Mais angebaut werden", verteidigt ein optimistischer SED-Genosse die Situation. "Das wird auch Zeit! Das Korn reicht ja kaum für den Schnaps", erwidert ein alter Mann.

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Honecker sieht in einem Ort eine lange Menschenschlange vor einer Metzgerei. Da man dort Staatsgäste aus dem westlichen Ausland erwartet, befiehlt er sofortige Abhilfe. Nach einer halben Stunde kommt tatsächlich ein LKW angebraust, hält vor der Menschenschlange und zwei Männer laden vor der erwartungsvollen Menge ab: Bänke.

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Ein Mann ist in der falschen Abteilung eines Kaufhauses geraten. "Haben sie hier keine Socken?" "Keine Socken haben wir im dritten Stock", erklärt ihm die Verkäuferin, "hier gibt es keine Schuhe."

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Gespräch in einem Fleischerladen: "Haben Sie Kalbfleisch?" "Haben wir nicht..." "Haben Sie Schweinefleisch?" "Haben wir nicht..." "Haben Sie Wurst?" "Haben wir nicht..." "Verdammt nochmal, was haben Sie denn überhaupt?!" "Bis 18.30 Uhr geöffnet..."

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Ein Ehemann erwischt seine Frau mit einem anderen im Schlafzimmer. Entsetzt ruft er: "Ihr Idioten! Im Konsum gibt's Apfelsinen!!!"

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Luxushotel in Leipzig für Touristen aus dem Westen. Zwei Engländer lesen die Speisekarte und bestellen daraufhin Giraffenohren auf Toast. Die Ohren kommen nach 20 Minuten, nach weiteren 45 Minuten kommt der Ober und bedauert zutiefst: "Wir haben keinen Toast..."

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"Leipzig ist zur ersten heiligen Stadt des gesamten Sowjetblocks ernannt worden." "Warum?" "Das liegt doch auf der Hand. Zwei Messen jedes Jahr, und dazwischen wird gefastet."

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"Es ist schon schwer, bei der SED-Führung nicht anzuecken", meint ein Österreicher nach der Rückkehr aus Leipzig. "Beachtet man das, was sie geschaffen hat, nicht genügend, hält sie einen für einen Feind der DDR. Sieht man sich ihre Errungenschaften aber näher an, hält sie einen für einen Spion des Westens."

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Ab 1986 kann Weihnachten in der DDR nicht mehr gefeiert werden: Josef ist zur Volkarmee eingezogen, Maria muss arbeiten, die Hirten stehen auf Friedenswacht und die drei Weisen sind kürzlich in den Westen getürmt...

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