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Frau-Wirtin-Verse 18+

144 Sprüche · Seite 1 von 6

Es steht ein Wirtshaus an der Lahn, Da kehren alle Fuhrleut an; Frau Wirtin sitzt am Ofen, Die Fuhrleut um den Tisch herum, Die Gäste sind besoffen.

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Es steht ein Wirtshaus an der Lahn, Da kehren alle Fuhrleut an; Frau Wirtin schlägt die Leier, Die Gäste sitzen um den Tisch Und kratzen sich die Eier.

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Es steht ein Wirtshaus an der Lahn, da klopft ein jeder gerne an. Frau Wirtin sitzt am Feuer und jedem, der sich zu ihr stellt, dem greift sie an die Eier

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Es stand ein Wirtshaus an der Lahn, das war ein toller alter Kahn. Frau Wirtin singt zur Leier und alle Männer hören zu und kratzen sich die Eier.

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Frau Wirtin hat auch einen Mann, Der spannt den Fuhrleut selber an, Er schenkt vom allerbesten Ulrichsteiner Fruchtbranntwein liebäugelt vor den Gästen.

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Frau Wirtin hatt auch einen Mann Doch der kam nur sehr selten dran, Da sie den Wechsel liebte Und nach bestimmten Stundenplan Es mit den Gästen übte.

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Frau Wirtin hat auch einen Vater, Der kriegt von jedem Bier nen Kater, Das kam von seinen Sünden, Weil er so viel gevögelt hat Von vorne und von hinten.

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Frau Wirtin hat auch eine Mutter, die macht aus kalten Bauern Butter, und soll't ihr noch was fehlen, dann muss der alte Großpapa, sich einen runter quälen.

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Frau Wirtin hatte einen Sohn, der tat es von Geburt an schon kaum kroch er aus der Spalte drehte er sich blitzschnell um und nagelt seine Alte.

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Frau Wirtin hatte einen Sohn, der konnt'es mit zehn Jahren schon. Im Sitzen, Stehen, Liegen, jetzt ist er bei den Engelein, da macht er's auch im Fliegen.

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Frau Wirtin hat noch einen Sohn, der kann es unter Wasser tun. Jetzt schwimmt er durch die Buchten mit Flossen und mit Tauchgerät die Fische zu befruchten.

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Frau Wirtin hat auch einen Sohn, Der war von Meyer Itzig Kohn, Er war von üns're Leite, Drum macht' er schon im Mutterleib Im siebten Monat pleite.

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Frau Wirtin hatte vor der Eh Schon eine Tochter Dorothee; Sie lebte in der Fremde Und nährte sich dort kümmerlichst Mit hochgehobnem Hemde.

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Frau Wirtin hat auch einen Star, das war ein Vöglein, wunderbar. Er flog mit viel Getöse von hinten ihr ins Arschloch rein und pfiff die Polonaise.

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Frau Wirtin hat auch einen Zahnklemptner - dieser Pavian hat in verschied'nen Fällen zwar tief und fach gerecht gebohrtdoch an den falschen Stellen.

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Frau Wirtin hatte auch 'nen Holzbläser, der war mächtig stolz; nur wenn er in Ekstase, erlaubte er ihr, dass sie süß auf seiner Flöte blase.

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Frau Wirtin hatte 'nen Mandrill, mit diesem trieb sie's im April hoch droben in den Ästen. Das ihr das gar nicht peinlich war, vor all den vielen Gästen!

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Frau Wirtin hatte einen Mann, dem spielte sie um Ostern anden beiden Festsymbolen. Doch als sie mit der Pfanne kam, hat er sich schnell empfohlen.

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Frau Wirtin hatte auch 'ne Kerze, die mussten Gäste, nur zum Scherze, bevor sie mit ihr schmusten, mit ihrem nackten Hinterteil versuchen auszupusten.

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Frau Wirtin hatte ein Patent, das außer ihr noch keiner kennt; nach jedem ihrer Ritte, erscholl ein lieblicher Sopran: "Voilla, der nächste bitte!"

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Frau Wirtin hat ein Töchterlein, das war zum V**geln noch zu klein. Doch der Mama zum Trotze, setzt sie sich auf das Bügelbrett und spielt an ihrer Votze.

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Frau Wirtin hatt ein Töchterlein, Das weihte sie frühzeitig ein. Kaum war sie noch sechs Jahre, Da wuchsen ihr am Unterleib Geringelt schon die Haare.

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Der Wirtin Tochter hieß Marie, Das war ein ganz durchtriebnes Vieh; Mit einem Schusterwecken Bestach sie Nachbar Kilian Das Vötzchen ihr zu lecken.

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Der Wirtin Tochter, das Röschen, das hat ein allerliebstes Döschen, es roch so schön nach Veilchen, und wenn es frisch gepimpert war, dann zuckt es noch ein Weilchen!

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Frau Wirtin hat auch eine Schwester, Die soff des Abends alle Rester Und wenn sie war besoffen, Stand jedermann ihr Heiligtum Für zwanzig Pfennig offen.

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