Es steht ein Wirtshaus an der Lahn, Da kehren alle Fuhrleut an; Frau Wirtin sitzt am Ofen, Die Fuhrleut um den Tisch herum, Die Gäste sind besoffen.
Frau-Wirtin-Verse 18+
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Es steht ein Wirtshaus an der Lahn, Da kehren alle Fuhrleut an; Frau Wirtin schlägt die Leier, Die Gäste sitzen um den Tisch Und kratzen sich die Eier.
Es steht ein Wirtshaus an der Lahn, da klopft ein jeder gerne an. Frau Wirtin sitzt am Feuer und jedem, der sich zu ihr stellt, dem greift sie an die Eier
Es stand ein Wirtshaus an der Lahn, das war ein toller alter Kahn. Frau Wirtin singt zur Leier und alle Männer hören zu und kratzen sich die Eier.
Frau Wirtin hat auch einen Mann, Der spannt den Fuhrleut selber an, Er schenkt vom allerbesten Ulrichsteiner Fruchtbranntwein liebäugelt vor den Gästen.
Frau Wirtin hatt auch einen Mann Doch der kam nur sehr selten dran, Da sie den Wechsel liebte Und nach bestimmten Stundenplan Es mit den Gästen übte.
Frau Wirtin hat auch einen Vater, Der kriegt von jedem Bier nen Kater, Das kam von seinen Sünden, Weil er so viel gevögelt hat Von vorne und von hinten.
Frau Wirtin hat auch eine Mutter, die macht aus kalten Bauern Butter, und soll't ihr noch was fehlen, dann muss der alte Großpapa, sich einen runter quälen.
Frau Wirtin hatte einen Sohn, der tat es von Geburt an schon kaum kroch er aus der Spalte drehte er sich blitzschnell um und nagelt seine Alte.
Frau Wirtin hatte einen Sohn, der konnt'es mit zehn Jahren schon. Im Sitzen, Stehen, Liegen, jetzt ist er bei den Engelein, da macht er's auch im Fliegen.
Frau Wirtin hat noch einen Sohn, der kann es unter Wasser tun. Jetzt schwimmt er durch die Buchten mit Flossen und mit Tauchgerät die Fische zu befruchten.
Frau Wirtin hat auch einen Sohn, Der war von Meyer Itzig Kohn, Er war von üns're Leite, Drum macht' er schon im Mutterleib Im siebten Monat pleite.
Frau Wirtin hatte vor der Eh Schon eine Tochter Dorothee; Sie lebte in der Fremde Und nährte sich dort kümmerlichst Mit hochgehobnem Hemde.
Frau Wirtin hat auch einen Star, das war ein Vöglein, wunderbar. Er flog mit viel Getöse von hinten ihr ins Arschloch rein und pfiff die Polonaise.
Frau Wirtin hat auch einen Zahnklemptner - dieser Pavian hat in verschied'nen Fällen zwar tief und fach gerecht gebohrtdoch an den falschen Stellen.
Frau Wirtin hatte auch 'nen Holzbläser, der war mächtig stolz; nur wenn er in Ekstase, erlaubte er ihr, dass sie süß auf seiner Flöte blase.
Frau Wirtin hatte 'nen Mandrill, mit diesem trieb sie's im April hoch droben in den Ästen. Das ihr das gar nicht peinlich war, vor all den vielen Gästen!
Frau Wirtin hatte einen Mann, dem spielte sie um Ostern anden beiden Festsymbolen. Doch als sie mit der Pfanne kam, hat er sich schnell empfohlen.
Frau Wirtin hatte auch 'ne Kerze, die mussten Gäste, nur zum Scherze, bevor sie mit ihr schmusten, mit ihrem nackten Hinterteil versuchen auszupusten.
Frau Wirtin hatte ein Patent, das außer ihr noch keiner kennt; nach jedem ihrer Ritte, erscholl ein lieblicher Sopran: "Voilla, der nächste bitte!"
Frau Wirtin hat ein Töchterlein, das war zum V**geln noch zu klein. Doch der Mama zum Trotze, setzt sie sich auf das Bügelbrett und spielt an ihrer Votze.
Frau Wirtin hatt ein Töchterlein, Das weihte sie frühzeitig ein. Kaum war sie noch sechs Jahre, Da wuchsen ihr am Unterleib Geringelt schon die Haare.
Der Wirtin Tochter hieß Marie, Das war ein ganz durchtriebnes Vieh; Mit einem Schusterwecken Bestach sie Nachbar Kilian Das Vötzchen ihr zu lecken.
Der Wirtin Tochter, das Röschen, das hat ein allerliebstes Döschen, es roch so schön nach Veilchen, und wenn es frisch gepimpert war, dann zuckt es noch ein Weilchen!
Frau Wirtin hat auch eine Schwester, Die soff des Abends alle Rester Und wenn sie war besoffen, Stand jedermann ihr Heiligtum Für zwanzig Pfennig offen.